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Stadtführung und Weinfest in Limburg

Zahlreiche Mitglieder der Tanzsportabteilung besuchten die Altstadt von Limburg
Zahlreiche Mitglieder der Tanzsportabteilung besuchten die Altstadt von Limburg (Foto: Wolfgang Stein)

Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern der Tanzsportabteilung Schwarz-Gold der TSG Alten-Buseck traf sich am letzten Samstag im Juli zu einem Besuch der Altstadt von Limburg. Das zuvor annähernd 40 Grad heiße Wetter war just am Ausflugstag vergangen, die Sonne nicht zu erblicken und selbst kleine Regenschauer kamen auf – welch ein Segen für solch eine Unternehmung, war sie doch bereits zwei Monate im Voraus festgelegt worden. Ab Großen-Buseck brachte die Hessische Landesbahn die Teilnehmer durch das wunderschöne Lahntal ans Ziel. Solms, Leun, Villmar, Runkel – alles bekannte Orte. Aber bei Aumenau, Fürfurth, Gräveneck u.a. wurde so manchem Teilnehmer dann doch bewusst, dass mit dem Ausflug ein neues Kapitel Heimatkunde aufgeschlagen wurde. Mancher dachte innerlich wohl, dass ihm Orte in Amerika, Asien oder sonst wo auf der Welt geläufiger waren.

 

Leider hatten in Erwartung eines weiteren heißen Julitages einzelne Mitglieder ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt, wonach aber immer noch eine Gruppe von knapp 20 Tanzsportlern einen ansprechenden halben Tag an der Landesgrenze von Hessen verbrachte.

 

Empfangen wurden die Ausflügler um 11 Uhr an der Stadtkirche am Bischofsplatz von Stadtführer Gerhard Müller, der sein umfangreiches Heimatwissen weitergab. Beim anderthalbstündigen Rundgang erfuhren die Teilnehmer interessante Details zur Stadtentwicklung und den teils über 500 Jahre alten Fachwerkensembles, die in den vergangenen Jahrzehnten millionenschwer restauriert wurden. Endpunkt war natürlich der Dom auf dem höchsten Punkt der Stadt, dessen Details aus verschiedenen Baustilen erst durch die fachkundigen Erläuterungen erkennbar wurden.

 

Ausgewählt hatte man den 27. Juli wegen der an diesem Wochenende stattgefundenen „32. Rheingauer Weintage“. 28 Winzer der Region präsentierten ihre Stände und entsprechende Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone und luden zum Verzehr ihrer Weine und Sekte ein. Auch der nach der Stadtführung aufgekommene Hunger konnte selbstverständlich ausgiebig gestillt werden.

 

„Genau richtig“ urteilten dann zum Ende hin alle Tanzsportler, womit sie Zeitpunkt und Dauer des Ausflugs meinten. Die Zugrückfahrt mit Ankunft gegen 17 Uhr in Großen-Buseck gestaltete sich dann eine Stufe lustiger als die Anreise. Woran das wohl gelegen hat?

 

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